fbpx
Schloss Belvedere
7 Mai 2019

10 kostenlose Erlebnisse in Wien

1. Mit dem Fahrrad durch Wien

Das Erfolgsprojekt Citybike Wien hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Da Wien von vielen weitläufigen Orten und Strassen im Grünen profitiert, bietet es sich an ganz entspannt die Stadt auf dem Fahrrad kennen zu lernen.

Mit 121 Stationen und 1.500 Rädern bietet die Stadt Wien die Grundlage für tolle Ausflüge und Touren. Außerdem ist es möglich sich mittels Smartphone anzumelden. Die Benützung ist spottbillig, wenn auch nicht ganz gratis. Die erste Stunde ist gratis, jede weitere Stunde kostet € 1,-.

Von der Stadt Richtung Prater, Donauinsel und dann vielleicht noch in einem Ruderboot an der Alten Donau den Tag ausklingen lassen. Besser geht’s wohl kaum.

Eine sehr coole Variante Wien mit dem Fahrrad zu erkunden ist mittels E-Fatbike.

2. Picknick im Lainzer Tiergarten

Als Pendant zum historischen Tiergarten Schönbrunn, wo man mit 18,50€ Eintritt rechnen muss, ist ein Spaziergang im Lainzer Tiergarten die ideale Alternative.

Eine weitläufige Umgebung, idyllische Naturplatzerl und eine große Anzahl an tierischer und botanischer Artenvielfalt warten in dem unter Naturschutz stehenden Gebiet auf euch ist.
Zuschlupf in den umliegenden Wäldern finden zum Beispiel 13 Fledermausarten, Auerochse, Hirsche, Rehe, Mufflons und ganz viele Wildschweine.

Wer einen entspannten Tag am Wiener Stadtrand verbringen möchte, dem empfehlen wir, einen Picknickkorb zu packen, durch den Lainzer Tiergarten zu spazieren, bis man letztlich nach zahlreichem Fotoknipsen der zutraulichen Wildschweine (dennoch sei Vorsicht geboten) oben auf der Hubertuswarte angelangt ist. Hier könnt ihr nun euer Picknick samt traumhaftem Ausblick auf Wien genießen.

Der Eintritt in den Tierpark ist frei.

3. Märkte in Wien

Unter dem Motto „Was es am Naschmarkt nicht gibt, brauchen Sie nicht.“ führen die Marktstände an der Wienzeile alles, was das Gourmet-Herz begehrt.

In jeder Stadt gibt es einzigartige Einkaufserlebnisse. Wiens Märkte gehören zu den multikulturellen Treffpunkten der Stadt. Wiener Märkte sind nicht nur zum Einkaufen da. Sie wirken gleichzeitig als Lebensadern für ihre Umgebung – und ziehen eine junge, kreative und lebenslustige Szene an.

Das zeigen eindrucksvoll drei Wiener Institutionen: der Naschmarkt, der Karmelitermarkt und der Brunnenmarkt. Tolle Gastronomie hat sich in den letzten Jahren vor Ort etabliert.

4. Walking Tours auf Trinkgeldbasis

Wer erst am Ende einer Stadtführung entscheiden möchte, wie viel die Tour wert war, ist bei den Anbietern von „Gratis-Touren“ durch Wien bestens aufgehoben.

Abgerechnet wird zum Schluss. – So funktionieren die neuen „Gratis-Touren“ durch die Stadt. Geprüfte Fremdenführer warten an fixen Treffpunkten auf Touristen, die eine Stadtführung machen möchten. Die unterschiedlichen Fußtouren führen meist zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt und geben einen guten ersten Überblick.

Der Guide führt die Tour auf Trinkgeldbasis. Das heißt, die Teilnehmer geben am Ende der Stadtführung den Betrag, den sie für richtig erachten. Hat’s nicht gefallen, muss auch gar nicht gezahlt werden.

4. Donauinselfest

Die Stürme der Geschichte. In den letzten 300 Jahren sind sie immer wieder mit Wucht über Schloss Belvedere hinweg gebraust, z.b. in Gestalt des korsischen Eroberers Napoleon Bonaparte dessen imperialer behrlicher Blick vor allem den Kunstsammlungen des Schlosses galt. Nachdem er im Jahre 1809 die Österreicher vernichtend geschlagen hatte, ist er gleich in Schönbrunn eingezogen. 4 Tage später ist bereits der Direktor der französischen Kunstmuseen nach Wien geeilt und ist hierher gekommen und hat sich 400 Kunstgegenstände geschnappt, unter anderem auch die Marienfahrt von Rubens. Man sagt sogar in der Eile weil das Gemälde so groß war, wurde es in drei Teile zersägt um es noch besser transportieren zu können. Also Napoleon hatte da absolut keine Skrupel. Das beruhigende – später sind dann viele dieser gestohlenen Kunstgegenstände wieder nach Österreich zurückgegeben worden. Im 19. Jahrhundert machte sich vor allem ein Mann um das Belvederes verdient der Historien und und Porträtmaler Johann Peter Krafft, der als Direktor der kaiserlichen Gemäldegalerie mit eiserner Energie die Renovierung und behutsame Modernisierung von Schloss und Park ins Werk setzte. Krafft fand dabei tatkräftige Unterstützung durch Kaiser Franz Joseph. Das ganze 19 Jahrhundert über blieb das Belvedere Museum. Darüber hinaus konnte man sich aber hier im Park sehr gut unterhalten. Im Sommer gab es Wasserfeuerwerke, im Winter konnte man Eislaufen. Allesamt Dinge, von denen die Bundesgärten wahrscheinlich heute nicht wirklich begeistert wären.

Kostenlos in Wien muss nicht immer langweilig sein. Das Donauinselfest ist wohl das beste Festival in Europa! Ein Festivalgelände, das in seiner Weite an eine Wanderung erinnert. Eine Anzahl an Bühnen, die europaweit ihresgleichen sucht. Ein Programm, so bunt wie Wien und das Leben selbst. Ein Angebot – frei und zugänglich für alle. Ein Fest, so friedlich wie kaum ein anderes.

Das Donauinselfest bietet dir zum 35. Mal eine unterhaltsame Reise. Konzerte, Kabarett, sportliche Attraktionen, kulinarische Schmankerl, extra Programm für Kinder und Information über Arbeitswelt und Politik – auch für dich ist in diesem Jahr bestimmt etwas Interessantes, Neues oder bereits Liebgewonnenes dabei.

Drei Tage im Jahr bieten wir den Wienerinnen und Wienern und den BesucherInnen aus aller Welt ein Programm, das einzigartig ist. Einzigartig vor allem deshalb, weil es kostenlos erlebt werden kann. Einzigartig auch deshalb, weil die BesucherInnen in einer Vielfalt feiern, die in Summe ein ganz besonderes Ganzes ergibt.

Eine der besten Partys der Welt. Ohne Eintritt.

5. Wiener Stephansdom

Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Wien ist der Stephansdom. Ein markanter Klassiker mitten im Zentrum von Wien, am Stephansplatz. Für jeden Wien Besucher ein idealer Ausgangspunkt . Die Kirche ist frei zugänglich.

Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall. Geführte Touren sind gegen Bezahlung ebenfalls möglich.

6. Musikfilmfestival

Im Rahmen des sommerlichen Musikfilmfestivals (Eintritt frei) kann man am Rathausplatz sonntags beim Jazz-Frühschoppen zu Jazz und Dixieland Musik live und gratis die Hüften schwingen. (Juli und August, Sonntag von 12:00 bis 14:30 Uhr)

www.viennajazz.org

7. Wandern in Wien

Für Konditionstiger: Auf dem 120 km langen Rundumadum-Weg kann man – natürlich auch in Etappen – die naturnahe Stadtperipherie in 360° umwandern.

https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/rundumadum/

8. Donaukraftwerk Freudenau

Spannend nicht nur für Kinder und Technik-Fans: Gratis Führungen im Kraftwerk Freudenau am unteren Ende der Donauinsel. (Februar bis November, Sonntag und Feiertag um 14:00 Uhr)

Treffpunkt im Stromhaus am Praterspitz.
Tel.: +43 50 31 35 02 21

Die Führung beginnt im Besucherzentrum. Hier wird einiges zur Stromproduktion und Stromübertragung erklärt. Anschließend geht es weiter in die Kraftwerkshalle und unter eine Turbine. Dieser Teil der Führung ist sehr laut. Die gesamte Führung dauert ca. 90 Minuten.

Sicherheitshinweise

  • Menschen mit implantierten medizinischen Geräten (Herzschrittmacher, Insulinpumpe, etc.) können nicht an der Führung teilnehmen, da die elektro-magnetischen Felder die Funktionsweise des medizinischen Gerätes beeinflussen könnten.
  • Schwangere können an den Führungen nicht teilnehmen.
  • Begleittiere sind nicht erlaubt.
  • Kinderwägen sind nicht erlaubt.
  • Schuhe mit hohem Absatz sind nicht erlaubt.
  • Die Aufzüge sind nur unter der Woche in Betrieb. Am Wochenende (Fr – So) müssen alle Stufen ohne Hilfe überwunden werden.

9. Die Donauauen entdecken

Geführte Gratis-Touren durch die Donauauen – zu Fuß oder mit dem Fahrrad – führen durch die wilden Naturlandschaften, Multimediashow im Nationalparkhaus inklusive.

www.donauauen.at

www.nph-lobau.wien.at

10. Sommernachtskonzert beim Schloss Schönbrunn

Im einzigartigen Ambiente des Schönbrunner Schlossparks findet am 20. Juni 2019 bei freiem Eintritt das alljährliche Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker statt.

Dirigent Christoph Eschenbach leitet dieses Open-Air-Konzert, das jährlich bis zu 100.000 Personen in den Schlosspark anzieht.

Und das beste daran: Eintritt ist frei!

Es können keine Kommentare abgegeben werden.