Spaziergang in Wien – Lainzer Tiergarten

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Spaziergang in Wien - Lainzer Tiergarten

Herbst - Zeit für Entspannung

Das ehemalige kaiserliche Jagdrevier in Wien gehört wohl mit zu den schönsten Gelegenheiten die Natur in unmittelbarer Nähe zur Stadt zu genießen. Beim Lainzer Tiergarten handelt es sich seit 2008 um ein Europaschutzgebiet. Das gesamte Areal ist Natura 2000-Gebiet und daher Teil eines europaweiten Netzes von besonders wertvollen Schutzgebieten.

Beim Lainzer Tiergarten handelt es sich um einen der ältesten Tierparks in Europa – ein artenreicher Wildtierbestand hat hier Tradition. Wildschweine, Hirsche, Damhirsche, Rehe und Mufflons leben im Tiergarten. So gibt es 800 bis 1000 Wildschweine, 80 bis 100 Rothirsche, 200 bis 250 Damhirsche, unzählige Rehe und etwa 700 Mufflons.

Geschichte Lainzer Tiergarten

Die erste urkundliche Erwähnung als „Auhof“ in Hütteldorf bereits im Jahr 1270. Seit 1457 gibt es Überlieferungen als „Thier- und Saugarten“. Der kaiserliche Hof übte hier seine Jagdbegabungen. Zwischen 1782 und 1787 wurde rund um das Gebiet eine 22 Kilomter lange Mauer errichtet. Auftraggeber war hierbei Kaiser Josef II, der den Maurermeister Philipp Schlucker beauftragte. Der Ausspruch „armer Schlucker“ ist bis heute ein geläufiger Begriff und stammt aus dieser Zeit, da das Preisangebot des Maurers so niedrig war, dass das Volk befürchtete der Maurermeister werde verarmen.

Mitten im Lainzer Tiergarten befindet sich die Hermesvilla – das „Schloss der Träume“ wie es einst Kaiserin Elisabeth bezeichnete. Sie erhielt die Villa von ihrem Mann Kaiser Franz Joseph als Geschenk. Von 1882 bis 1886 erfolgte der Bau der Hermesvilla.

Routenvorschlag

Start beim Lainzer Tor bis zur Hermesvilla und zurück.

Erreichbarkeit:
Zum Lainzer Tor gelangst du mit der Straßenbahn 60 bis Hermesstraße oder mit der Autobuslinie 55A bis Lainzer Tor.

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