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Wiener Prater

Der Volks- oder Wurstelprater ist ein Paradies für Kinder und Junggebliebene. Die größte Attraktion und zugleich Wahrzeichen Wiens ist das Riesenrad (65 Meter Durchmesser) von 1897.

Die Fahrt verhilft zu einer spektakulären Aussicht über Wien. Der größte Teil des Praters ist ein riesiger Park mit Auengelände zwischen Donau und Donaukanal. Auf einer 14 km langen Strecke lädt er zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die Liliputbahn fährt über 4 km durchs Auengebiet. Ein beliebtes Ausflugsziel ist das 1783 erbaute Lusthaus, ein nostalgischer Restaurationspavillon, in dem schon napoleonische Soldaten verköstigt wurden.

Der Prater gehört zu den großen Vergnügungsparks der Welt. Er liegt auf ehemals kaiserlichem Jagdgebiet, erst 1766 wurde das Areal für das Volk geöffnet. Schon damals gab es Karussells und Schießstände, einige der klapprigen Geisterbahnen sind noch heute in Fahrt. Die populärste Attraktion, das 65 Meter hohe Riesenrad, stammt aus dem Jahr 1897. Die angejahrte Mechanik, gut gewartet, funktioniert nach wie vor. Das Affenorchester, die Gorillas mit den erschreckend langen Greifarmen, die Skelette ohne Kopf. Der Prater ist auch ein Museum der Technikgeschichte.

Elias Canetti war hier an der Hand seiner Kinderfrau, noch als Literaturnobelpreisträger schrieb er darüber. Erich Kästner faszinierten die schreienden, grimassierenden Massen vor der Frau ohne Unterleib oder dem todesmutigen Artisten. Johann Strauß, Josef Lanner und Carl Michael Ziehrer ließen Orchester aufspielen.

Und im Herbst 1948 wurden hier große Teile der Filmklassikers „Der dritte Mann“ gedreht. Was viele nicht wissen: Der Wiener Prater ist ein etwa sechs Quadratkilometer umfassendes Gelände in der Leopoldstadt, zwischen Donau und Donaukanal, geprägt von Auenlandschaften. Nur einen kleinen Teil davon nimmt im Nordwesten, nahe dem Praterstern, der Vergnügungspark im Prater, der „Wurstelprater“ ein.

Auf einer 14 Kilometer langen Wegstrecke lässt es sich unter uralten Kastanienbäumen gut spazieren, radeln oder skaten. Ein Erlebnis für Kinder: Die Liliputbahn fährt seit 1898 über vier Kilometer entlang der Hauptallee durchs Auengebiet. Im 1783 erbauten Lusthaus befindet sich ein gastronomischer Betrieb.

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